-
-
BP® Normenratgeber
PSA-Normen einfach erklärt
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit (SIFA bzw. FASI), Führungskräfte und Einkäufer*innen.
E-Book downloaden
BP® Multinorm-Schutzkleidung für Energieversorger und Elektriker
So komfortabel kann Sicherheit sein! Mit der BP® Multi Protect Plus-Schutzkleidung für Elektriker und Energieversorger bekommt dein Team die Energie, die es für seine täglichen Höchstleistungen braucht.
Diese PSA stellt mit besonders leichten Geweben einen neuen Maßstab für Multi-Normschutz und Sicherheit auf. Denn Tragekomfort und Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bzw. Erfüllung der Normen sind untrennbar miteinander verbunden.
Wenn sich Trägerinnen und Träger mit BP® Multi Protect Plus einfach sicher und wohlfühlen, erfüllen sie jeden Tag gut geschützt und voller Energie ihre Aufgaben.
BP® Multi Protect Plus-Kollektion wird auch in vielen anderen Einsatzbereichen getragen. Dazu zählen Elektro-Schutzkleidung, Schutzkleidung für Elektriker, Elektroinstallation, E-Handwerk, E-Mobilität, Galvanotechnik oder Gefahrguttransport. Mehr dazu findest du auch auf unserer Kollektionsseite.
Schutzkleidung für Energieversorger & Stadtwerke entdecken
Ob Netzservice, Schaltanlagen, Trafostationen, Instandhaltung oder Außendienst: Finde passende Schutzkleidung für Energieversorger, Netzdienstleister und Stadtwerke – von Multinorm-Hosen und Latzhosen bis zu Schutzjacken und geeignetem Zubehör.
BP® Multi Protect Plus: Warnschutz für Männer, Störlichtbogenschutzklasse (APC 1)
BP® Multi Protect Plus für Frauen, Störlichtbogenschutzklasse (APC 1)
BP® Multi Protect Plus - Die perfekten Ergänzungen
BP® Multi Protect Plus: Warnschutz für Männer, Störlichtbogenschutzklasse (APC 2)
BP® Multi Protect Plus für Frauen, Störlichtbogenschutzklasse (APC 2)
Energie für Superhelden: Multinorm-Schutzkleidung für Energieversorger, Elektriker und Netzmonteure
BP® Multinorm für Energieversorger - Unserer Verantwortung bewusst
Schutzkleidung für Energieversorger & Stadtwerke
Beschäftigte bei Energieversorgern, Stadtwerken und Netzdienstleistern arbeiten in Bereichen mit unterschiedlichen Gefährdungen – beispielsweise an elektrischen Anlagen, in Trafostationen, im Netzbetrieb, bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten oder im Außendienst. Entsprechend sorgfältig muss die persönliche Schutzausrüstung ausgewählt werden.
Je nach Gefährdungsbeurteilung kann Schutzkleidung erforderlich sein, die mehrere Schutzfunktionen miteinander kombiniert – beispielsweise gegen thermische Gefahren eines elektrischen Lichtbogens, Hitze und Flammen, elektrostatische Aufladung, begrenzte Chemikalienspritzer oder zusätzliche Sichtbarkeitsrisiken.
Welche Schutzkleidung brauchen Energieversorger und Stadtwerke?
Welche Schutzkleidung erforderlich ist, hängt von der konkreten Tätigkeit und den dabei auftretenden Gefährdungen ab. In Energieversorgung und Netzbetrieb können beispielsweise elektrische und thermische Risiken, Hitze und Flammen, elektrostatische Aufladung oder Sichtbarkeitsanforderungen zusammentreffen.
Für solche Einsatzbereiche bietet Multinorm-Schutzkleidung den Vorteil, dass je nach Modell mehrere Schutzfunktionen in einem Kleidungsstück kombiniert werden.
Welche Normen sind für Energieversorger besonders relevant?
Welche Normen tatsächlich erforderlich sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Bei Energieversorgern und Stadtwerken können unter anderem folgende Normen eine Rolle spielen:
- EN 61482-2: Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens.
- EN ISO 11612: Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen.
- EN 1149-5: Schutzkleidung mit elektrostatisch ableitfähigen Eigenschaften.
- EN 13034 Typ 6: Schutzkleidung mit begrenzter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien.
- EN ISO 20471: Warnschutzkleidung für Einsatzbereiche mit hohem Sichtbarkeitsrisiko.
- EN 17353: Schutzkleidung zur erhöhten Sichtbarkeit bei mittlerem Risiko.
- EN 14404: Knieschutz bei Arbeiten in kniender Haltung – sofern die konkrete Kombination aus Kleidungsstück und Kniepolster entsprechend geprüft ist.
Einen Überblick über die Anforderungen findest du in unserer Übersicht der PSA-Normen.
Was bedeutet APC 1 und APC 2 bei Störlichtbogenschutz?
Schutzkleidung nach EN 61482-2 kann unter anderem nach der Arc Protection Class geprüft werden. Dabei wird zwischen APC 1 und APC 2 unterschieden. Welche Schutzklasse erforderlich ist, muss aus der Gefährdungsbeurteilung und den konkreten Arbeitsbedingungen abgeleitet werden.
BP® Multi Protect Plus umfasst je nach Modell Schutzkleidung für APC 1 oder APC 2. Dabei können die Schutzleistungen innerhalb eines Kleidungsstücks beziehungsweise zwischen unterschiedlichen Modellen variieren.
Wann ist Multinorm-Schutzkleidung sinnvoll?
Multinorm-Schutzkleidung ist besonders interessant, wenn bei einer Tätigkeit mehrere Gefährdungen gleichzeitig oder wechselnd auftreten. Je nach Modell können beispielsweise Störlichtbogen-, Hitze-/Flammen-, elektrostatische und Chemikalienschutzanforderungen miteinander kombiniert werden.
Das kann die Ausstattung von Netzmonteuren, Instandhaltungsteams oder Mitarbeitenden im technischen Außendienst vereinfachen. Entscheidend bleibt jedoch, dass das konkrete Kleidungsstück genau die für den jeweiligen Arbeitsplatz erforderlichen Schutzleistungen erfüllt.
Wann brauchen Energieversorger Warnschutz oder erhöhte Sichtbarkeit?
Bei Arbeiten im Straßenraum, an Verkehrswegen, in Außenanlagen oder in Bereichen mit bewegten Fahrzeugen kann zusätzlich eine erhöhte Sichtbarkeit erforderlich sein.
Bei hohen Sichtbarkeitsrisiken kann Warnschutz nach EN ISO 20471 erforderlich sein. Für Situationen mit mittlerem Risiko kann dagegen EN 17353 relevant sein.
Welche Norm und gegebenenfalls welche Warnschutzklasse benötigt wird, ergibt sich wiederum aus der konkreten Gefährdungsbeurteilung.
Welche Schutzhose eignet sich für Netzmonteure und Energieversorger?
Die passende Schutzhose muss zunächst das erforderliche Schutzprofil erfüllen. Erst danach sollten weitere Kriterien wie Passform, Gewicht, Bewegungsfreiheit, Taschen oder Kniepolstertaschen betrachtet werden.
Je nach Einsatz stehen bei BP® beispielsweise Multinorm-Hosen mit APC 1 oder APC 2, Varianten mit Warnschutz sowie Modelle für Damen und Herren zur Verfügung.
Bei knienden Arbeiten ist zu beachten: Eine Kniepolstertasche allein bedeutet nicht automatisch zertifizierten Knieschutz. Maßgeblich ist die geprüfte Kombination aus Hose und passendem Kniepolster.
Schutzkleidung für Frauen bei Energieversorgern
Persönliche Schutzausrüstung muss nicht nur die erforderlichen Normen erfüllen, sondern auch richtig sitzen. Deshalb sind für gemischte Teams unterschiedliche Passformen relevant.
BP® bietet innerhalb von Multi Protect Plus auch Schutzkleidung mit speziellen Damenpassformen. So können Frauen und Männer innerhalb eines Teams ein abgestimmtes Schutzkonzept nutzen, ohne auf unterschiedliche Passformen verzichten zu müssen.
Schutzkleidung bei Wind, Regen und Kälte
Mitarbeitende von Energieversorgern und Stadtwerken arbeiten häufig im Außendienst. Je nach Einsatz können deshalb zusätzlich Wetterschutz und Schutz gegen kühle Umgebungen erforderlich sein.
Dabei reicht es nicht aus, dass ein Kleidungsstück lediglich wasserabweisend oder warm ist. Sind entsprechende Schutzfunktionen Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung, müssen die konkreten Normen und Leistungsstufen des jeweiligen Produkts berücksichtigt werden.
Wie wird Multinorm-Schutzkleidung richtig gepflegt?
Bei Schutzkleidung ist die richtige Pflege besonders wichtig, weil ungeeignete Wasch-, Trocknungs- oder Nachbehandlungsverfahren die vorgesehene Schutzleistung beeinflussen können.
Deshalb sind immer die Pflegekennzeichnung, Herstellerinformation und Angaben zum konkreten Kleidungsstück zu beachten. Bei einigen Schutzfunktionen können zudem besondere Anforderungen an Aufbereitung oder Nachbehandlung gelten.
Du möchtest die wichtigsten Anforderungen kompakt vergleichen? In unserem PSA-Normenratgeber findest du zentrale Schutzkleidungsnormen verständlich zusammengefasst.
Häufige Fragen zu Schutzkleidung für Energieversorger & Stadtwerke
Schützt Störlichtbogenkleidung auch vor elektrischem Schlag?
Nein. Schutzkleidung nach EN 61482-2 adressiert die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens. Sie ersetzt keinen Schutz gegen elektrischen Schlag und keine weiteren erforderlichen Schutzmaßnahmen oder PSA.
Ist APC 2 grundsätzlich besser als APC 1?
Nicht pauschal. Entscheidend ist, welche Schutzleistung für die konkrete Tätigkeit erforderlich ist. Die benötigte Arc Protection Class muss anhand der Gefährdungsbeurteilung festgelegt werden.
Muss Multinorm-Schutzkleidung immer alle Multinorm-Normen erfüllen?
Nein. „Multinorm“ bedeutet, dass ein Kleidungsstück mehrere Schutzanforderungen kombiniert. Welche Normen und Leistungsstufen tatsächlich erfüllt werden, unterscheidet sich je nach Produkt. Deshalb müssen immer die konkreten Produktangaben geprüft werden.
Wann brauchen Netzmonteure Warnschutz?
Warnschutz kann erforderlich sein, wenn Beschäftigte in Bereichen mit hohem Sichtbarkeitsrisiko arbeiten, beispielsweise im Umfeld von Straßenverkehr oder bewegten Fahrzeugen. Welche Warnschutzklasse erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung und dem konkreten Einsatz.
Was muss bei der Beschaffung von PSA für Energieversorger geprüft werden?
Neben dem passenden Schutzprofil sollten unter anderem Normen, Schutzklassen und Leistungsstufen, CE-Kennzeichnung, Herstellerinformation, EU-Konformitätserklärung, Pflegevorgaben und die Kompatibilität mit weiterer PSA berücksichtigt werden.
Kann Multinorm-Schutzkleidung mit einem Firmenlogo individualisiert werden?
Eine Individualisierung kann je nach Produkt möglich sein. Bei PSA muss jedoch sichergestellt werden, dass Material, Position und Verfahren der Veredelung die vorgesehene Schutzwirkung nicht beeinträchtigen.
Welche Multinorm-Kleidung eignet sich für Stadtwerke mit Außen- und Straßenarbeiten?
Das hängt von den konkreten Gefährdungen am Arbeitsplatz ab. Bei Außen- und Straßenarbeiten können beispielsweise Störlichtbogenschutz, Warnschutz und Wetterschutz gleichzeitig relevant sein.
Je nach Einsatz kann deshalb Multinorm-Schutzkleidung sinnvoll sein, die mehrere Schutzfunktionen in einem Kleidungsstück kombiniert. Bei Arbeiten im Straßenraum oder im Umfeld von Fahrzeugverkehr kann zusätzlich Warnschutz nach EN ISO 20471 erforderlich sein.
Bei elektrischen Gefährdungen kann außerdem Schutz gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens nach EN 61482-2 relevant sein. Welche Normen, Schutzklassen und Leistungsstufen benötigt werden, muss anhand der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung festgelegt werden.
Wichtig ist außerdem: Nicht jedes Multinorm-Produkt erfüllt automatisch dieselben Normen oder Schutzklassen. Maßgeblich sind immer die Produktangaben und die Herstellerinformation des konkreten Kleidungsstücks.
TEAMAUSSTATTUNG ERWÜNSCHT?
Du möchtest ein ganzes Team oder Unternehmen mit PSA ausstatten und brauchst Unterstützung bei der Auswahl und Zusammenstellung normkonformer Multinorm-Schutzkleidung?
Dann nimm mit uns Kontakt auf!