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Banner mit Mann in BP® Schutzkleidung (PSA).
Maschinen- & Anlagenbau

BP® Schutzkleidung für Maschinen- & Anlagenbau

Im Maschinen- und Anlagenbau unterscheiden sich die Anforderungen an Schutzkleidung je nach Tätigkeit deutlich. Beschäftigte arbeiten beispielsweise bei Montage, Instandhaltung, Anlagenservice, Schweißarbeiten, Metallbearbeitung oder an elektrischen Anlagen.

Je nach Gefährdung können deshalb unterschiedliche Schutzfunktionen erforderlich sein – von Schweißerschutz und Hitze-/Flammschutz über Störlichtbogenschutz und elektrostatische Eigenschaften bis zu Warnschutz oder Wetterschutz.

Wichtig: Welche persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist, muss anhand der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung bestimmt werden. Die Berufsbezeichnung allein reicht nicht aus, um Normen, Schutzklassen oder Leistungsstufen festzulegen.

Welche Schutzkleidung braucht der Maschinen- & Anlagenbau?

Die passende Schutzkleidung richtet sich nach dem konkreten Arbeitsbereich. Typische Anforderungen können beispielsweise sein:

  • Schutz beim Schweißen und bei verwandten Verfahren
  • Schutz gegen Hitze und Flammen
  • Schutz gegen thermische Gefahren eines elektrischen Lichtbogens
  • elektrostatisch ableitfähige Eigenschaften
  • begrenzter Schutz gegen flüssige Chemikalien
  • Warnschutz oder erhöhte Sichtbarkeit
  • Wetterschutz bei Arbeiten im Freien

Wenn mehrere Gefährdungen gleichzeitig auftreten, kann Multinorm-Schutzkleidung sinnvoll sein.

Welche Normen sind im Maschinen- & Anlagenbau besonders relevant?

Je nach Tätigkeit können unter anderem folgende Normen eine Rolle spielen:

  • EN ISO 11611: Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren.
  • EN ISO 11612: Schutz gegen Hitze und Flammen.
  • EN 61482-2: Schutz gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens.
  • EN 1149-5: elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung.
  • EN 13034 Typ 6: begrenzter Schutz gegen leichte Spritzer flüssiger Chemikalien.
  • EN ISO 20471: Warnschutz bei hohem Sichtbarkeitsrisiko.
  • EN 17353: erhöhte Sichtbarkeit bei mittlerem Risiko.

Einen Überblick über weitere Anforderungen findest du in unserer Übersicht der PSA-Normen.

Welche Schutzkleidung brauchen Schweißer im Maschinenbau?

Bei Schweißarbeiten ist Schutzkleidung nach EN ISO 11611 besonders relevant. Welche Klasse erforderlich ist, hängt vom Schweißverfahren, der Intensität der Belastung und den konkreten Arbeitsbedingungen ab.

Je nach Arbeitsplatz können zusätzlich weitere Schutzfunktionen erforderlich sein, beispielsweise Hitze-/Flammschutz, elektrostatische Eigenschaften oder Störlichtbogenschutz.

BP® bietet dafür unter anderem spezielle Schweißerschutz-Hosen, Latzhosen und Jacken, die je nach Modell mehrere Schutzfunktionen kombinieren.

Wann ist Störlichtbogenschutz im Anlagenbau relevant?

Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, Schaltschränken oder in Bereichen mit entsprechender elektrischer Gefährdung kann Schutz gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Lichtbogens erforderlich sein.

Dafür kommt Schutzkleidung nach EN 61482-2 infrage. Je nach Gefährdungsbeurteilung können beispielsweise Schutzleistungen nach APC 1 oder APC 2 erforderlich sein.

BP® führt im Maschinen- und Anlagenbau sowohl leichte Multinorm-Modelle mit APC 1 als auch Varianten mit APC 2.

Wichtig: Störlichtbogenschutz schützt gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Lichtbogens. Er ersetzt keinen Schutz gegen elektrischen Schlag.

Was bedeutet APC 1 und APC 2?

Die Arc Protection Class beschreibt eine mögliche Einteilung der Schutzleistung bei der Prüfung gegen Störlichtbogen. APC 2 stellt höhere Anforderungen als APC 1, bedeutet aber nicht automatisch, dass APC 2 für jede Tätigkeit erforderlich ist.

Welche Schutzklasse benötigt wird, muss anhand der konkreten elektrischen Gefährdung festgelegt werden. Bei einigen BP® Produkten wird APC 2 nur in bestimmten, beispielsweise zweilagigen Bereichen erreicht. Maßgeblich sind deshalb immer die Produkt- und Herstellerangaben des jeweiligen Artikels.

Wann ist Multinorm-Schutzkleidung sinnvoll?

Multinorm-Schutzkleidung eignet sich besonders für Arbeitsbereiche, in denen mehrere Gefährdungen gleichzeitig oder wechselnd auftreten.

Je nach Modell können beispielsweise Schweißerschutz, Hitze- und Flammschutz, Störlichtbogenschutz, elektrostatische Eigenschaften und begrenzter Chemikalienschutz miteinander kombiniert werden.

Wichtig: „Multinorm“ bedeutet nicht, dass jedes Kleidungsstück automatisch alle verfügbaren Schutzfunktionen erfüllt. Entscheidend sind die Normen, Klassen und Leistungsstufen des konkreten Produkts.

Welche Schutzkleidung eignet sich für Montage und Instandhaltung?

Bei Montage- und Instandhaltungsarbeiten wechseln Körperhaltungen und Arbeitsbereiche häufig. Neben dem erforderlichen Schutzprofil spielen deshalb auch Bewegungsfreiheit, Passform, Taschen und gegebenenfalls Kniepolstertaschen eine wichtige Rolle.

Bei Arbeiten in Bodennähe sollte geprüft werden, ob die konkrete Kombination aus Hose und Kniepolster als Knieschutz für den vorgesehenen Einsatz geprüft beziehungsweise zertifiziert ist.

Wann brauchen Maschinen- und Anlagenbauer Warnschutz?

Bei Arbeiten in Werksverkehr, Verladung, Außenanlagen oder schlecht einsehbaren Bereichen kann zusätzliche Sichtbarkeit erforderlich sein.

Bei hohen Sichtbarkeitsrisiken kann Warnschutz nach EN ISO 20471 relevant sein. Für mittlere Risiken kann dagegen EN 17353 infrage kommen.

BP® führt für den Maschinen- und Anlagenbau unter anderem Warnschutz-Multinorm-Hosen und -Jacken sowie Hybrid-Hosen mit Warnschutz.

Welche Schutzkleidung eignet sich für Arbeiten im Freien?

Bei Außenmontage oder Anlagenservice können zusätzlich Regen, Wind und Kälte eine Rolle spielen. Je nach Gefährdungsbeurteilung können deshalb Wetterschutz- oder Warnschutz-Multinorm-Lösungen erforderlich sein.

Die Produktwelt umfasst unter anderem Warnschutz-Multinorm-Wetterschutzjacken mit unterschiedlichen Schutzprofilen.

Wichtig: Wasserabweisend und wasserdicht sind nicht dasselbe. Welche Wetterschutzeigenschaften ein Kleidungsstück tatsächlich bietet, ergibt sich aus dessen Kennzeichnung und Herstellerinformation.

Schutzkleidung für Damen & Herren im Maschinenbau

Persönliche Schutzausrüstung muss nicht nur das erforderliche Schutzprofil erfüllen, sondern auch richtig sitzen. Gerade bei gemischten Teams sind deshalb unterschiedliche Größen und Passformen wichtig.

BP® bietet innerhalb der Maschinen- und Anlagenbau-Kollektion auch Multinorm- und Warnschutzmodelle mit speziellen Damenpassformen.

Wie wird Schutzkleidung im Maschinen- & Anlagenbau richtig gepflegt?

Bei PSA ist die richtige Aufbereitung besonders wichtig. Verschmutzungen, ungeeignete Waschverfahren oder falsche Nachbehandlung können die Schutzfunktion beeinflussen.

Deshalb müssen immer die Pflegekennzeichnung, Herstellerinformation und Produktangaben des jeweiligen Kleidungsstücks berücksichtigt werden.

Viele BP® Schutzkleidungsmodelle für Maschinen- und Anlagenbau sind für professionelle industrielle Waschverfahren ausgelegt. Ob dies für einen konkreten Artikel gilt, sollte jedoch immer produktbezogen geprüft werden.

Für Einkäufer und Arbeitsschutzverantwortliche: Prüfe neben der Norm auch Schutzklasse, Leistungsstufen, Herstellerinformation, EU-Konformitätserklärung, Pflegevorgaben und die Kompatibilität mit weiterer PSA.

Einen kompakten Überblick über wichtige Schutzkleidungsnormen bietet unser PSA-Normenratgeber.

Häufige Fragen zu Schutzkleidung für Maschinen- & Anlagenbau

Was ist der Unterschied zwischen Schweißerschutz und Multinorm-Schutzkleidung?

Schweißerschutzkleidung ist gezielt auf Gefährdungen beim Schweißen und bei verwandten Verfahren ausgelegt. Multinorm

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