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Glossar

Das BP® Lexikon - Fachbegriffe aus der Welt der Berufsbekleidung

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antistatische Fasern

Als antistatisch bezeichnet man synthetische Fasern, die hygroskopische Eigenschaften aufweisen, also Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und dadurch leitfähiger werden.

Aramide

Aramide sind aromatische Polyamide, also Polyamide, die einen Benzolring enthalten. Sie sind schwer entflammbar und widerstehen hohen thermischen Belastungen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Meta- und Para-Aramiden. Meta-Aramide bieten inhärenten Flammschutz und widerstehen hohen thermischen Belastungen. 

Sie schmelzen und tropfen nicht, sondern karbonisieren bei ca. 285 °C. Meta-Aramide widerstehen Temperaturen bis 175 °C ohne Festigkeitsverlust und verlieren auch bei 250 °C nur ca. 50 % ihrer Ausgangsfestigkeit. Sie bieten ferner hohe Chemikalienbeständigkeit und eine gute Kälte- und Wärmeisolierung. 

Para-Aramide sind bekannt für ihre hohe Zugfestigkeit und Robustheit und werden oft für Verstärkungs- und Schutzanwendungen wie Schutzkleidung, ballistische Materialien und Faserverbundwerkstoffe eingesetzt.

Armliftsystem

Das Armliftsystem sorgt für besten Tragekomfort bei jeder Armbewegung. So kannst du entspannt nach oben greifen, ohne dass Bauch und/oder Rücken freiliegen.

atmungsaktiv

„Atmungsaktiv“ bezeichnet bei Funktionstextilien die Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf, der durch Körperwärme und Schweiß entsteht, nach außen entweichen zu lassen – während Regen bei Wetterschutzbekleidung mit Membran nicht eindringen kann.

ATPV (Arc Thermal Performance Value)

Der Lichtbogenwärmeleistungswert ist das Ergebnis eines in Kanada und den USA angewendeten Prüfstandards, genannt „Arc-Man® -Test“. In diesem Prüfverfahren wird nach einem statistischen Verfahren die Einwirkenergie bestimmt, bei der eine 50 %ige Wahrscheinlichkeit besteht, mittels eines Störlichtbogens eine Verbrennung 2. Grades zu erleiden. 

Die Einwirkenergie wird in cal/cm² angegeben. Je höher der ATPV ist, desto höher ist auch die Schutzwirkung gegenüber einem Störlichtbogen.

BP® BodyLanguage

Unter der BP® BodyLanguage versteht man die spezifische Anordnung der Reflexstreifen auf den Kollektionen BP® Hi-Vis Comfort, BP® Hi-Vis Stretch und BP® Hi-Vis Protect. Bei diesen Kollektionen bildet das retroreflektierende Material die Körpersilhouette der Träger*innen abDadurch wird eine hohe Rundum-Sichtbarkeit der Träger*innen bei Nacht, auch von oben, erreicht.

BP® Circular-Economy

BP® Circular-Economy-Produkte bestehen anteilig aus mechanisch recycelten Produktionsschnittabfällen oder aus Post-Consumer-Recyclingmaterial. Die Abfälle werden gesammelt und von unseren Partnerunternehmen zu neuem Garn verarbeitet. Das recycelte Garn wird für die Herstellung neuer Produkte verwendet.

Cordura®

Cordura® ist der Markenname für besonders robuste, abriebfeste Gewebe aus Nylonfasern. Es zeichnet sich durch hohe Strapazierfähigkeit, Reißfestigkeit und lange Lebensdauer aus und wird häufig für Verstärkungen an besonders beanspruchten Stellen wie Kniepolstertaschen, Holstertaschen sowie an Nähten und Taschen in der Berufsbekleidung verwendet. Durch den gezielten Einsatz von Cordura® lässt sich die Funktionalität und Lebensdauer der Kleidung deutlich erhöhen.

DuraClean

DuraClean ist eine permanente Gewebe-Ausrüstung, die als Schmutzbarriere fungiert und die Schmutzablösung im Waschprozess verbessert.

EasyCare

Einfache Pflege und hohe Formbeständigkeit selbst nach häufigem Waschen lassen dich in deiner Berufsbekleidung immer gut aussehen. Diese Eigenschaften haben alle unsere BP Med & Care® -Artikel.

EBT (Energy Break-Open Threshold)

Der Kennwert EBT50 ist die Einwirkenergie, die mit 50 %iger Wahrscheinlichkeit ein Aufbrechen (Zerstören) des Materials bewirkt. Dieser Kennwert findet in der Gewebebewertung dann Anwendung, wenn infolge einer Lochbildung ein ATPV-Wert nicht bestimmbar ist.

Einnähetiketten

Das Einnäheetikett von Schutzkleidung gleicht einem Bilderbuch. Und das hat einen guten Grund: Die Träger*innen von Bekleidungsteilen müssen über die Eigenschaften „ihrer“ persönlichen Schutzausrüstung informiert sein. Daher ist jedes Teil mit Symbolen versehen, die die Schutzwirkung der Bekleidungsteile genau angeben.

ELIM (Incident Energy Limit)

Die Einwirkenergiegrenze ist ein zusätzlicher Kennwert für die Leistungsfähigkeit eines Lichtbogens. Der Wert ist neuer Bestandteil der EN 61482-1-1, Prüfverfahren 1: Bestimmung der Lichtbogen-Kennwerte (ELIM, ATPV und/oder EBT) von Bekleidungsstoffen und Schutzkleidung mithilfe eines offenen Lichtbogens.

BP® Ergofit

Dank der ergonomischen Schnittführung garantiert dir deine Arbeitskleidung maximale Bewegungsfreiheit und perfekten Tragekomfort.

Geschlechtersymbole

Welche Passform für wen geeignet ist, erkennst du an den Geschlechtersymbolen. BP® bietet speziell zugeschnittene Damenpassformen, die optimal auf die weibliche Körperform abgestimmt sind, sowie klassische Herrenpassformen

Zusätzlich gibt es Modelle „für Sie & Ihn” mit neutralen Schnitten, die für alle Geschlechter geeignet sind. Die verschiedenen Passformen gewährleisten bestmöglichen Tragekomfort und Bewegungsfreiheit, angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Träger*innen

HACCP

Die Abkürzung HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points, was auf Deutsch „Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte“ bedeutet. Es ist ein präventives Lebensmittelsicherheitssystem, das darauf abzielt, Risiken im Herstellungsprozess von Lebensmitteln zu erkennen und zu kontrollieren, um die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten. Das HACCP-Konzept ist ein wichtiger Baustein für eine sichere und hygienische Lebensmittelproduktion und beinhaltet auch normkonforme HACCP-Bekleidung.

Hersteller-Informationen

Gemäß der EU-Verordnung 2016/425 hat BP® zu jeder PSA-Linie eine Informationsbroschüre erstellt. Diese gibt jeweils in verschiedenen Sprachen Erläuterungen zu den Normen und deren konkreten Schutzklassen, zum ordnungsgemäßen Gebrauch sowie zur Pflege und Wartung von Schutzkleidung. Vor dem Einsatz der Bekleidung sind die Herstellerinformationen sorgfältig zu lesen.

HRC (Hazard Risk Category)

Die Gefahrenkategorien stellen ein System zur Einstufung des Risikos im Zusammenhang mit elektrischen Gefahren, insbesondere Lichtbögen, und zur Bestimmung der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung dar. Die HRC-Kategorien leiten sich von der amerikanischen Norm NFPA 70E für elektrische Sicherheit ab und werden teilweise auch in Europa als Risikobewertung genutzt. 

Die Einstufung von Kleidungsstücken in vier Klassen erfolgt mithilfe des ATPV-Wertes. 

HRC 1: 4-8 cal/cm²,

HRC 2: 8-25 cal/cm²,

HRC 3: 25-40 cal/cm²,

HRC 4: > 40 cal/cm².

Individualisierung (Logoeinstickungen, Transferdrucke und Embleme)

Durch die Anbringung von Namenszügen oder Firmenzeichen oder sonstige Veränderung der Bekleidung kann diese ihre zertifizierte Schutzfunktion verlieren. So reduziert beispielsweise ein Logo oder Emblem bei einer Warnschutzkleidung die Schutzklasse, sobald die geforderten Mindestflächen an fluoreszierendem Material nicht eingehalten werden. 

BP® hat für jede Kollektion ein System zur Individualisierung entwickelt und zertifizieren lassen, sodass die Normkonformität erhalten bleibt.

Informationen zur Pflege

Kleidung, die den Zweck einer persönlichen Schutzausrüstung erfüllt, ist vor jedem Einsatz auf ihre Schutzwirkung, Funktionsfähigkeit und Unversehrtheit zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Nur durch richtige Pflege kann das Bekleidungsteil längstmöglich den erforderlichen Schutz gewährleisten. Informationen zur Pflege finden sich in den BP® Herstellerinformationen und den BP® Einnähetiketten. 

Die Bedeutung der richtigen Pflege wird durch die nachfolgenden Beispiele veranschaulicht:

  • Durch Verwendung von Weichspülern kann die Schwerentflammbarkeit beeinträchtigt werden.
  • Verschmutzungen können die Sichtbarkeit von Warnschutzkleidung erheblich verringern. 
  • Fette oder Öle können das Brennverhalten von Schweißerschutzkleidung negativ beeinflussen.
  • Das Herauswaschen von Imprägnierungen kann die Wirkung von Chemikalienschutz erheblich verringern.

inhärenter Flammschutz

Unter einem inhärenten Flammschutz versteht man die Nichtentflammbarkeit eines Materials. Das heißt, das Material selbst ist permanent und in sich flammwidrig. Inhärenter Flammschutz ist also eine dauerhafte Eigenschaft im Gegensatz zu Material-Ausrüstungen mit flammhemmenden Substanzen.

Konformitätserklärung

Mit den Konformitätserklärungen bestätigt BP® verbindlich, dass die Produkte der Verordnung (EU) 2016/425 und den Normen entsprechen, die unter der aufgeführten Zertifikatsnummer angegeben sind. Sie geben auch die Zertifizierungs- und die EU-Überwachungsstelle an.

Laminat

Laminat ist ein Material, das aus mehreren Schichten besteht. Im textilen Bereich sind dies mehrere textile Lagen, die häufig mit einer Membran verbunden sind. Es gibt verschiedene Laminatarten, die je nach Anwendung ihren Einsatz finden. In der BProtected® -Kollektion werden 2- und 3-Lagen-Laminate verwendet, bei denen die Membran mit einer bzw. zwei textilen Flächen verbunden ist.

LOI (Limiting Oxygen Index)

LOI – auch bekannt als Sauerstoffindex – ist ein Wert, der die Brennbarkeit eines Materials angibt, insbesondere eines Kunststoffs. Er beschreibt die minimale Sauerstoffkonzentration in einem Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch, bei der ein Material gerade noch selbstständig weiterbrennen kann. Materialien mit hohem LOI-Wert sind widerstandsfähiger gegen Feuer und Flammen.

Membran

Eine dünne „Folie”, die durch ihre besonderen Eigenschaften speziell bei Funktionstextilien Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit und Atmungsaktivität gewährleistet, wird als Membran bezeichnet. Durch die wasserundurchlässige Eigenschaft der Membran ist Schutz vor Wind und Regen gegeben; ihre wasserdampfdurchlässige Eigenschaft ermöglicht den Abtransport von Schweißpartikeln, wodurch ein optimaler Tragekomfort gewährleistet ist.

Mesh

Mesh ist ein leichtes, netzartiges Gewebe mit offener Struktur, das für hohe Luftzirkulation und schnelle Trocknung sorgt. Es wird häufig aus synthetischen Fasern wie Polyester hergestellt und zeichnet sich durch Atmungsaktivität, geringes Gewicht und Strapazierfähigkeit aus. Es wird gezielt in der Berufsbekleidung eingesetzt, um belüftete Textilzonen zu schaffen und den Tragekomfort zu erhöhen. Das Material ist pflegeleicht, formstabil und unterstützt ein angenehmes Körperklima.

Modacryl

Die modifizierte, permanent flammhemmende Acrylfaser Modacryl setzt nicht brennbare Gase frei, sobald sie mit einer Flamme in Kontakt tritt. Diese verdrängen den Sauerstoff in der Umgebung, so dass die Flamme erstickt wird, ohne dass glühende Asche übrig bleibt. Die entstandene Verkohlungsschicht hat eine hohe Isolationswirkung. Die Flammen können sich nicht außerhalb des verkohlten Bereichs ausbreiten. Materialien können nicht schmelzen, das Material verklebt somit nicht mit der menschlichen Haut.

recyceltes Polyester

Recyceltes Polyester wird aus bereits vorhandenem Kunststoff gewonnen, z. B. aus gebrauchten PET-Flaschen. Wir sind Partner von Repreve® , einem Markenhersteller nachhaltiger Fasern, die aus recycelten Materialien hergestellt werden. Daraus fertigen wir nachhaltige Arbeitskleidung.

Reflexstreifen

BP® verwendet innerhalb der BProtected® -Kollektion verschiedene Reflexstreifen, die sich im Besonderen in den drei nachfolgend erläuterten Technologien unterscheiden. Alle drei Technologien sind nach ISO 15797 Industriewäsche-geeignet:

Glaskugeltechnologie: 

Tausende kleiner Glaskugeln sind auf ein textiles Trägermaterial aufgebracht und reflektieren auftreffendes Licht zurück zur Quelle. Durch die Glaskugeltechnologie sind die Streifen relativ leicht und dünn. Dennoch bieten sie hervorragende Rückstrahlwerte. Für dehnbare Textilien, wie z. B. Shirts, eignen sich insbesondere segmentierte Reflexstreifen, die ebenfalls auf der Glaskugeltechnologie beruhen. 

Segmentierte Reflexstreifen: 

Segmentierte und auf Basis der Glaskugeltechnologie hergestellte Reflexstreifen werden direkt auf den Stoff geklebt. Sie sind dadurch sehr leicht und eignen sich besonders für den Einsatz auf dehnbaren Materialien. 

Mikroprismentechnologie: 

Tausende kleiner Mikroprismen sind auf PVC aufgebracht und reflektieren auftreffendes Licht zurück zur Quelle. Diese Mikroprismen sind besonders beständig gegen Verschmutzung und Abrieb, da sie durch eine weitere Kunststoffschicht geschützt werden. Die Reflexwerte bei Nässe und schlechten Witterungsbedingungen sind besonders gut.

Reparatur

Durch unsachgemäße Reparatur kann die zertifizierte Schutzwirkung der Bekleidung verloren gehen. Für Austausch und Reparatur dürfen nur Originalmaterialien verwendet werden.

Ret-Wert

Der Ret-Wert (Resistance to Evaporative Heat Transfer) wird als Maßeinheit für die Atmungsaktivität verwendet. Er bezeichnet den Widerstand, den ein Material dem Wasserdampfdurchgang entgegensetzt. Je niedriger dieser Wert ist, desto atmungsaktiver ist das Material (siehe auch EN 343).

Softshell

Das bevorzugte Material, aus dem Funktionstextilien für Sport und Freizeit sowie Berufsbekleidung (z. B. Jacken oder Outdoorbekleidung) gefertigt sind, ist oftmals Softshell. Diese funktionale Gewebeart besteht oft aus zwei oder drei Materiallagen, die miteinander fest verbunden sind (2- oder 3-Lagenlaminat), wobei die mittlere Lage häufig aus einer Membran besteht, die winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv ist. 

Eine Softshelljacke ist ein idealer Kompromiss zwischen einer Fleecejacke und einer Regenjacke. Sie schützt bei leichtem Regen und leichten Schneefällen vor Nässe, Kälte und Wind und sorgt durch das weiche Innenfleece und eine durchdachte Kombination aus zwei bis drei Materialschichten außerdem für einen hohen Tragekomfort. Für Dauerregen sind Softshelljacken nicht geeignet.

Stretch

Der hohe Stretchkomfort bietet dir angenehmen Tragekomfort und maximale Bewegungsfreiheit.

Stretchkeil

Der Stretchkeil ist ein elastisches Einsatzstück in Berufsbekleidung, das die Bewegungsfreiheit erhöht und den Tragekomfort verbessert. Es wird beispielsweise seitlich im Bundbereich von Latzhosen eingesetzt, um mehr Flexibilität zu ermöglichen.

TENCEL™

TENCEL™-Lyocellfasern werden aus dem natürlichen Rohstoff Holz gewonnen und unterstützen ein natürlich trockenes Gefühl durch Feuchtigkeitsregulierung. Die Fasern werden im Vergleich zu generischen Lyocellfasern mit mindestens 50 % weniger CO2-Emissionen und Wasserverbrauch hergestellt.* Die BP® Produkte mit TENCEL™ Lyocell erfüllen die Anforderungen der ISO 15797 und sind somit für die Industriewäsche geeignet. TENCEL™ ist eine Marke der Lenzing AG. *Ergebnisse basieren auf LCA-Standards (ISO 14040/44) und sind über Higg MSI (Version 3.8) verfügbar.

Virgin Polyester

Virgin Polyester ist die ursprüngliche Form von Polyester und wird oft als „Neuware“ bezeichnet, im Gegensatz zu recyceltem Polyester, der aus bereits vorhandenem Kunststoff gewonnen wird.

Viskose

Viskose ist eine regenerierte Zellulosefaser, die aus natürlichen Rohstoffen wie Holz hergestellt wird. Sie hat eine hohe Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme und einen weichen, angenehmen Griff. Das Material ist atmungsaktiv und sorgt für guten Tragekomfort. Viskose wird in der Berufsbekleidung eingesetzt, um Funktionalität und ein angenehmes Hautgefühl sicherzustellen.

Viskose FR*

Viskose FR* ist eine von Natur aus flammhemmende Zellulosefaser. Sie bietet Schutz vor Hitze in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und zeichnet sich durch höchste Faserfestigkeiten aus. Sie bietet einen sehr guten Hitzeschutz, ist permanent schwer entflammbar, umweltfreundlich und ermöglicht einen herausragenden Tragekomfort.

*FR = flame retardant

wasserabweisend

Funktionstextilien, an denen das Wasser abperlt und nicht in das Gewebe eindringt, werden als wasserabweisend bezeichnet. Bei BP® Bekleidung schützt diese Funktion vor Nässe, erhöht den Tragekomfort bei leichtem Regen oder Spritzwasser und beeinträchtigt dabei nicht die Atmungsaktivität.

Wassersäule

Die Wasserdichtigkeit von Funktionstextilien wird häufig in „mm Wassersäule“ angegeben. Es wird der Wasserdruck gemessen, den eine Wassersäule von bestimmter Höhe auf Materialien ausübt, ohne dass Wasser sie durchdringt. Ein Wert von 1.000 mm Wassersäule entspricht ungefähr einem Druck von 0,1 bar. Die Norm EN 343 fordert in der Klasse 3 eine Wasserdichtigkeit von mindestens 1.300 mm und in der höchsten Klasse 4 mindestens 2.000 mm.

winddicht

Funktionstextilien, die das Eindringen von Wind zuverlässig verhindern, bezeichnet man als winddicht. Durch Winddichtigkeit wird Auskühlung wirksam vermieden, was den Tragekomfort bei Arbeiten im Freien erhöht.

Transport & Lagerung

Die Bekleidungsteile müssen trocken, staubfrei und unter Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung gelagert und transportiert werden. Eine übermäßig gepresste Lagerung sollte vermieden werden, um Faltenbildung zu verhindern.

Zertifizierungsstelle

Ein unabhängiges Prüfinstitut, die Zertifizierungsstelle, auch Notified Body genannt, führt im Auftrag von BP® EU-Baumusterprüfungen durch, die bestätigen, dass das betreffende PSA-Modell den einschlägigen Bestimmungen der EU-Verordnung 2016/425 entspricht. 

Die im Katalog abgebildeten Produkte wurden von folgenden deutschen Prüfinstituten geprüft und zertifiziert: 

  • STFI – Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V., Annaberger Straße 240, 09125 Chemnitz 

  • Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG, Schlosssteige 1, 74357 

  • Bönnigheim ÖP – Öffentliche Prüfstelle für das Textilwesen der Hochschule Niederrhein GmbH, Richard-Wagner-Straße 97, 41065 Mönchengladbach 

  • IFA – Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Alte Heerstraße 111, 53754 Sankt Augustin