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Blog Arbeitskleidung Frauen

Arbeitskleidung für Frauen: Das sind die Besonderheiten

Warum Frauen-Arbeitskleidung in "Männerberufen" heute selbstverständlich ist.     

In vielen männlich dominierten Berufen war es für Frauen lange Zeit üblich, dass sie bei der Arbeit Männerkleidung tragen mussten. Für sie gab es keine spezielle Berufsbekleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Dabei haben Frauen eine andere Anatomie als Männer und stellen auch sonst völlig andere Anforderungen an ihre Kleidung. 

Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei: Führende Hersteller von Berufsbekleidung und PSA wie Bierbaum-Proenen bieten schon seit vielen Jahren eigene Lösungen mit Damenpassform an. Wo die Unterschiede zu Männer-Arbeitskleidung liegen und warum eine eigene Arbeitskleidung für Frauen heute in allen Branchen selbstverständlich sein sollte, erläutern wir in diesem Blog. 

Tischlerin in BP-Workwear

Immer mehr Frauen in "klassischen Männerberufen"

Die alten Rollenmuster lösen sich allmählich auf. Handwerkliche und industrielle Berufe, die früher als Männerdomäne galten, haben immer mehr weiblichen Zulauf. Nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) sind mittlerweile zehn Prozent aller Beschäftigten im Bauhauptgewerbe weiblich. Zum Bauhauptgewerbe zählen Berufe wie beispielsweise Straßenbauer*in, Zimmerer*in, Maurer*in, Fliesenleger*in oder Trockenbaumonteur*in – also allesamt vermeintliche „Männerberufe“. Doch die alten Rollenbilder brechen auf, auch und gerade im Beruf. 

Das ist auch an der Nachfrage deutlich spürbar: Der Bedarf  nach spezieller Arbeitskleidung für Frauen ist da, und Frauen erwarten zurecht, dass sie Bekleidungslösungen bekommen, die ihre Bedürfnisse erfüllen. Generell ist die Auswahl für Frauen (noch) nicht so breit wie bei den Männern, aber dennoch  kann fast jeden Einsatzbereich ein professionelles Outfit erstellt werden.

Vgl. https://www.zdh.de/daten-und-fakten/kennzahlen-des-handwerks/frauen-des-handwerks/


Frau mit Warnschutzjacke mit Kapuze inspiziert Energiepark.

Darum ist Männer-Arbeitskleidung für Frauen nur bedingt geeignet

Früher mussten Frauen in männlich dominierten Berufen Arbeitskleidung für Männer tragen. Unberücksichtigt blieb dabei, dass die weibliche Anatomie eine völlig andere ist als die männliche. Dies führte dazu, dass die Arbeitskleidung nicht richtig passte und viele Funktionalitäten nicht den Bedürfnissen von Frauen entsprachen. 

So tragen beispielsweise die wenigsten Frauen ihr Werkzeug in der Brusttasche, was bei vielen Männern hingegen üblich ist. Die Bewegungsabläufe von Männern und Frauen sind ebenfalls unterschiedlich. Und es ist zudem kein Klischee, sondern wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen ganz anders auf klimatische Einflüsse reagieren als ihre männlichen Kollegen: Sie frieren schneller, schwitzen dafür später und weniger intensiv als Männer. 

Ein weiteres Beispiel für schlecht sitzende Arbeitskleidung: die Ärmel von Arbeitsjacken in Männerpassform sind für Frauen in der Regel viel zu lang. Deswegen mussten die Trägerinnen die Ärmel stets umkrempeln. An der Hüfte hingegen sind Männerjacken für Frauen zu eng, sodass die weiblichen Beschäftigten sie entweder offen tragen müssen oder sie kaufen alternativ eine zwei Nummern größere Arbeitsjacke. Doch dann sind deren Schultern viel zu breit und die Ärmel noch länger als ohnehin schon.  Ein bequemes, konzentriertes und sicheres Arbeiten war so nur sehr eingeschränkt möglich. 

Diese weiblichen Eigenheiten führen dazu, dass Frauen ganz andere Anforderungen an ihre Kleidung stellen als Männer. Doch diesen wurde die Berufsbekleidung früher in keiner Weise gerecht: Sie zwickte hier und drückte dort, das Werkzeug saß ständig an der falschen Stelle, die Frauen froren und schwitzten. 


So muss Frauen-Arbeitskleidung konzipiert sein!

Diese Zeiten sind zum Glück  vorbei und Frauen müssen nicht mehr unter ihrer Arbeitskleidung leiden, weil sie sich unwohl fühlen. Berufsbekleidung hat heute eine ganz andere Bedeutung als früher. Träger*innen wollen sich mit ihrer Berufsbekleidung identifizieren und legen dieselben hohen Maßstäbe an, die sie von ihrer Freizeit- und Outdoorkleidung gewohnt sind.

Frauen legen zudem auch bei Arbeitskleidung einen hohen Wert auf das Design des Outfits und das optische Erscheinungsbild. Auch was den Komfort angeht, wissen Frauen, was sie wollen. So ist z.B. der Einsatz von elastischen Stretch-Materialien bei Frauen-Arbeitsbekleidung sehr beliebt. Außerdem spielt die Kombinierbarkeit von verschiedenen Kleidungsstücken eine wichtige Rolle.

Mitarbeiter aus einem Unternehmen vor Firmengebäude.

Arbeitgeber machen sich attraktiv für Frauen

In Zeiten des Fachkräftemangels werben alle Unternehmen um knappe Fachkräfte. Ein kleiner aber wichtiger Aspekt spielt hierbei auch die Arbeitskleidung. Sie ist die "Visitenkarte" nach draußen und trägt zur Imagebildung eines Unternehmens und als Motivationsfaktor für Mitarbeiter*innen bei.  Das Teamgefühl wird zudem innerhalb der Belegschaft mittels der Kleidung im unternehmenseigenen Corporate Design gestärkt.

Kein Unternehmen kann es sich noch leisten, seine Mitarbeiter*innen mit Kleidung auszustatten, die diese nicht gerne tragen. Und erst recht kann kein Arbeitgeber Kleidung stellen, in der die Beschäftigten sich eingeschränkt fühlen und nicht so effizient arbeiten können. Das gilt auch und gerade für die weibliche Belegschaft.

Auch für die Teamarbeit ist geschlechtsspezifische Arbeitskleidung von Bedeutung. Gemischte Teams strahlen nur dann Homogenität aus, wenn den unterschiedliche Anforderungen von Männern und Frauen gerecht geworden wird. Dafür kann auch durch Arbeitskleidung die gleichen Voraussetzungen für alle Beschäftigten geschaffen werden.

Frau in Warnschutz dokumentiert in Chemieanlage.

Schutzkleidung (PSA) für Frauen

Mit dem Rückenwind aus der Workwear bringen Hersteller wie BP schon seit längerem  Schutzkleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) in Damenpassform heraus. In diesem Bereich sind insbesondere Warnschutzkleidung gemäß EN ISO 20471 und Multinorm-Schutzkleidung relevant, weil der Frauenanteil dort vergleichsweise groß ist. 

Lange Zeit gab es kaum Schutzkleidung in Damenpassform. Weibliche Beschäftigte mussten folglich Männerkleidung tragen. Doch das ist nicht nur unbequem und sieht nicht gut aus, sondern kann auch gefährlich werden. Denn die Konzentration leidet, wenn die Kleidung ständig schlecht sitzt und nicht wirklich passt.  

Somit sind Damenpassformen ein wichtiger Schritt hin zu mehr Arbeitssicherheit. Denn die Trägerinnen fühlen sich endlich wohl in ihrer Kleidung. Dadurch ist zum einen gewährleistet, dass die Damen-Schutzkleidung auch immer getragen wird. Zum anderen werden die Trägerinnen nicht durch Kleidung abgelenkt, die nicht richtig sitzt, und können sich daher besser auf ihre Arbeit konzentrieren und sind leistungsfähiger. So sinkt auch die Zahl der Arbeitsunfälle. 

Hier findest du eine Produktübersicht über unsere Warnschutzkleidung für Damen. Außerdem bieten Hersteller wie BP auch eigene Multinorm-Schutzkleidung für Damen an

Frau in Multinorm-Schutzkleidung läuft durch Energiepark.

Fazit - Darum führt Arbeitskleidung für Frauen zu einer "Win-Win-Situation"  

Lange Zeit wurden Frauen in männlich dominierten Berufen dazu gezwungen, Männerkleidung zu tragen, ohne Rücksicht auf ihre anatomischen Unterschiede und Bedürfnisse. Doch diese Zeiten sind vorbei. Immer mehr Frauen drängen in traditionell männliche Berufe, und die Nachfrage nach spezieller Arbeitskleidung für Frauen steigt. Auch Unternehmen haben erkannt, dass die Ausstattung der Trägerinnen mit Arbeitskleidung für Frauen eine "Win-Win-Situation" darstellt.

Die weibliche Anatomie und die Bedürfnisse in Bezug auf Arbeitskleidung sind unterschiedlich. Frauen tragen Werkzeuge anders, haben unterschiedliche Bewegungsabläufe und reagieren anders auf klimatische Bedingungen. Dies erfordert speziell angepasste Arbeitskleidung. Hersteller wie BP bietet daher eigene Workwear-Kollektionen für Damen an.

Arbeitskleidung für Frauen sollte darüber hinaus nicht nur funktional sein, sondern auch optisch ansprechend und bequem. Frauen legen Wert auf Design, Komfort und die Möglichkeit, verschiedene Kleidungsstücke miteinander zu kombinieren. 

Aber auch die Arbeitgeber haben in Zeiten des Fachkräftemangels die Bedeutung für die Mitarbeiterzufriedenheit und das Image des Unternehmens erkannt. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter*innen Kleidung tragen, die ihren Bedürfnissen entsprechen und die effizientes, sicheres und normkonformes Arbeiten ermöglicht. 

Gemischte Teams profitieren von geschlechtsspezifischer Arbeitskleidung, die die unterschiedlichen Anforderungen von Männern und Frauen berücksichtigt. Das trägt zur Homogenität und Teamarbeit bei.

5 Gründe, warum Damen-Workwear in Handwerk und Industrie boomt

Für Arbeitgeber in klassischen "Männerbranchen" wie Handwerk, Bau oder Produktionsbetrieben  sprechen zahlreiche Gründe dafür, ihren Arbeitnehmerinnen eigene Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen. Das sind die wichtigsten:


  1. Immer mehr Frauen in "Männerberufen": Der prozentuelle Anteil von Arbeitnehmerinnen in Handwerk, Bau und Produktion hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Frauen bilden längst keine Ausnahme mehr und haben einen Anspruch auf komfortable und sichere Arbeitskleidung.    

  2. Attraktivität als Arbeitgeber für Frauen steigern: In Zeiten des Fachkräftemangels können es sich Unternehmen nicht erlauben, auf weibliche Beschäftigte zu verzichten. Daher sollte attraktive Arbeitskleidung auch für Frauen selbstverständlich sein. 

  3. Teamgedanken stärken in gemischten Team aus Männern und Frauen: Auch das ist nur möglich, wenn die unterschiedlichen Anforderungen aller Mitglieder berücksichtigt werden. Diese Anforderungen müssen auch bei der Arbeitskleidung erfüllt sein.   

  4. Professioneller Auftritt nach Außen: Für die Stärkung des Images und der Marke ist  ein einheitlicher und professioneller Auftritt gegenüber Kunden und der Öffentlichkeit unerlässlich. Auch dafür benötigen Männer wie Frauen die passende Arbeitskleidung.   

  5. Performance der Mitarbeiterinnen: Nur wer sich in seiner Arbeitskleidung wohlfühlt und auf seine Arbeit konzentrieren kann, kann Topleistungen liefern! Außerdem vermindert gut sitzende Arbeitskleidung die Unfallgefahr.
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