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Schutzgewand & Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Im Handwerk und in der Industrie übst du oftmals Tätigkeiten aus, die besondere Anforderungen nicht nur an deine Fertigkeiten, sondern auch an deine Arbeitskleidung stellt. Das gilt in besonderem Maße für Berufe, bei denen aus verschiedenen Gründen das Risiko einer Verletzung erhöht ist – sei es, weil du auch in der Dämmerung und bei Dunkelheit im Straßenbau tätig bist oder zum Beispiel als Schweißer extremer Hitze und anderen Gefährdungen ausgesetzt bist.
Für all diese sicherheitskritischen Einsatzbereiche ist daher stets das passende Schutzgewand bzw. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) erforderlich. Mit unserer BProtected® Kollektion für PSA werden wir auch den anspruchsvollsten Anforderungen gerecht. Daher findest du bei uns auch immer die passende PSA-Lösungen.
6 Prüfbereiche zur objektiven Beurteilung von Berufsbekleidung
Sicherheit, Funktion, Tragekomfort, Verarbeitung, Pflege und Wirtschaftlichkeit: Der BP® Qualitätscheck unterstützt Einkäufer*innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der systematischen Auswahl professioneller Schutzkleidung.
Energie für Superhelden: Multinorm-Schutzkleidung für Energieversorger und Netzmonteure
BP® Schutzkleidung - Worauf du dich verlassen kannst.
Smarte Designdetails & BP® Ergofit
Schutzgewand für Frauen
In Zusammenarbeit mit Frauen aus der Industrie haben wir Schutzgewand entwickelt, die in Funktion, Passform und Design genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Dadurch strahlen gemischte Teams eine größere Homogenität aus, weil unterschiedliche Anforderungen von Männern und Frauen gerecht geworden wird.
Hightech-Materialien
Die neuen, hochfunktionalen Materialien mit Stretchanteil machen unsere Schutzkleidung atmungsaktiv und leicht. Sie schmiegen sich deinem Körper an und umschmeicheln die Figur.
Sie sind bequem, geben Halt und bleiben selbst nach häufigem Waschen und Tragen in Form.
Eine Auswahl unserer Partner
Was zeichnet BP® Schutzkleidung aus?
Das Besondere an BP® Schutzkleidung ist, dass sie Schutz konsequent mit Tragbarkeit verbindet: normkonform, robust für den harten Alltag und zugleich mit Fokus auf leichte Materialmixe. So können Träger*innen sich frei bewegen – ohne „Rüstungseffekt“.
1) Zertifizierter Schutz, der im Alltag mitdenkt
BP® Schutzkleidung ist nach geltenden Normen zertifiziert – je nach Einsatz zum Beispiel als Warnschutz, Multinormschutz oder Schweißerschutz. In den Multinorm-Linien werden mehrere Risiken gleichzeitig abgedeckt (z. B. Flamm-/Hitzeschutz, Antistatik, Chemikalienschutz, Störlichtbogenschutz), damit Teams nicht zwischen Komfort und Schutz wählen müssen.
2) Bewegungsfreiheit als Konstruktionsprinzip
BP® setzt leichte Stretchmaterialien und ergonomische Schnitte gezielt dort ein, wo Bewegung passiert. Dazu kommen Details wie Armliftsysteme, segmentierte Reflexstreifen oder durchdachte Taschenpositionen. Das Ergebnis: spürbar weniger Einschränkung bei typischen Bewegungen wie Bücken, Klettern oder Drehen.
3) Industriewäsche-Performance, die Schutz erhält
Ein Kernpunkt ist die Industriewäsche-Tauglichkeit: Viele Artikel sind nach DIN EN ISO 15797 getestet. Das ist wichtig, weil Industriewäsche mechanisch, thermisch und chemisch deutlich anspruchsvoller ist als Haushaltswäsche. Zusätzlich hilft die PRO-Kennzeichnung nach DIN EN ISO 30023, damit Textilservices schnell erkennen, welche Wasch- und Trocknungsverfahren passen – relevant auch für sicherheitsrelevante Eigenschaften wie Sichtbarkeit oder flammhemmende Performance.
4) Fokus auf Qualität und Langlebigkeit
BP® testet Gewebe und Nähte im hauseigenen Prüflabor (z. B. Belastbarkeit) und arbeitet entlang klarer Qualitätsfaktoren wie Sicherheit, Funktion, Waschbarkeit und Tragekomfort. Langlebigkeit versteht BP® als wichtigen Nachhaltigkeitshebel und ist seit 2010 Mitglied der Fair Wear Foundation.
5) Ganzheitliches Angebot für Männer und Frauen – in allen Passformen
BP® denkt Schutzkleidung nicht als „One-fit-fits-all“, sondern als durchgängiges Kollektionssystem: für Männer und Frauen, in passenden Schnitten und Größenverläufen – und zwar über ganze Ausstattungslinien hinweg.
Wichtige Normen für Schutzkleidung
Je nach Gefährdung gelten unterschiedliche Normen für persönliche Schutzausrüstung. Die folgende Übersicht zeigt wichtige Schutzfunktionen und die dazugehörigen Normen.
| Schutzfunktion | Norm |
|---|---|
| Warnschutz | EN ISO 20471 → |
| Schweißerschutz | EN ISO 11611 → |
| Hitze & Flammen | EN ISO 11612 → |
| Elektrostatische Eigenschaften | EN 1149-5 → |
| Chemikalienschutz Typ 6 | EN 13034 → |
| Schutz vor Störlichtbogen | IEC 61482-2 → |
| Wetterschutz | EN ISO 24232 → |
| Schutz bei kühlen Umgebungen | EN 14058 → |
Welche Norm und Schutzleistung erforderlich ist, ergibt sich aus der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung und dem konkreten Einsatzbereich.
Häufige Fragen zu Schutzkleidung
Was ist Schutzkleidung?
Schutzkleidung ist Kleidung, die Beschäftigte vor konkreten Gefährdungen am Arbeitsplatz schützen soll. Dazu zählen beispielsweise Hitze, Flammen, Chemikalien, elektrische Störlichtbögen, Nässe, Kälte oder mangelnde Sichtbarkeit. Je nach Einsatzbereich muss Schutzkleidung bestimmte normative Anforderungen erfüllen.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitskleidung und Schutzkleidung?
Arbeitskleidung unterstützt Beschäftigte bei ihrer Tätigkeit, zum Beispiel durch robuste Materialien, ergonomische Schnitte oder funktionelle Taschen. Schutzkleidung dient dagegen dem Schutz vor konkreten Gefährdungen und kann Teil der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) sein.
Wann ist Schutzkleidung persönliche Schutzausrüstung (PSA)?
Schutzkleidung gilt als persönliche Schutzausrüstung, wenn sie dazu bestimmt ist, Beschäftigte vor einer konkreten Gefährdung zu schützen. Welche PSA erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung und den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes.
Welche Schutzkleidung brauche ich für meinen Arbeitsplatz?
Das hängt von den vorhandenen Gefährdungen ab. Je nach Tätigkeit können beispielsweise Warnschutz-, Schweißer-, Hitze-, Chemikalien-, Wetter-, Kälte- oder Multinorm-Schutzkleidung erforderlich sein. Grundlage für die Auswahl ist die Gefährdungsbeurteilung.
Welche Normen gelten für Schutzkleidung?
Die relevante Norm richtet sich nach der jeweiligen Schutzfunktion. Beispiele sind EN ISO 20471 für Warnschutz, EN ISO 11611 für Schweißerschutz, EN ISO 11612 für Hitze und Flammen, EN 1149-5 für elektrostatische Eigenschaften und IEC 61482-2 für Schutz bei elektrischen Störlichtbögen.
Wer muss Schutzkleidung bezahlen?
Ist Schutzkleidung aufgrund einer Gefährdung als persönliche Schutzausrüstung erforderlich, muss sie im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Maßgeblich sind die Gefährdungsbeurteilung und die jeweils geltenden Vorschriften.
Wie muss Schutzkleidung gereinigt werden?
Schutzkleidung sollte entsprechend der Pflegekennzeichnung und den Herstellerangaben gereinigt werden. Wichtig ist, dass die Schutzwirkung durch Waschen, Trocknen oder andere Pflegeverfahren nicht beeinträchtigt wird. Viele BP® Modelle sind je nach Produkt auch für professionelle industrielle Aufbereitung geeignet.
Darf Schutzkleidung mit Firmenlogo versehen werden?
Ja, eine Individualisierung mit Firmenlogo oder Namen ist je nach Modell möglich. Bei zertifizierter Schutzkleidung muss jedoch sichergestellt sein, dass Schutzflächen, Materialeigenschaften und Normkonformität durch die Veredelung nicht beeinträchtigt werden.