EN 13758 - Schutzkleidung
Norm für UV-Schutz
Gerade bei Tätigkeiten im Freien gehört die Belastung durch solare UV-Strahlung in vielen Branchen zur realen Exposition und sollte in der Gefährdungsbeurteilung entsprechend berücksichtigt werden. Die EN 13758 bietet hierfür eine wichtige fachliche Orientierung, weil sie festlegt, wie UV-Schutzkleidung geprüft und gekennzeichnet wird. Entscheidend ist dabei unter anderem, dass der UV-Schutzfaktor definiert gemessen wird und ein Textil nur dann als UV-Schutzkleidung zertifiziert werden kann, wenn ein UPF von mindestens 40 erreicht wird.
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist die Norm deshalb besonders relevant, weil sie die Bewertung von Kleidung für sonnenexponierte Arbeitsbereiche nachvollziehbarer macht. Sie schafft eine Grundlage, um Kennzeichnungen richtig einzuordnen, geeignete Schutzkleidung für Außenarbeitsplätze auszuwählen und UV-Schutz nicht isoliert, sondern als Teil eines ganzheitlichen Schutzkonzepts zu betrachten. Denn auch die Broschüre weist darauf hin, dass ergänzende Maßnahmen wie Kopfbedeckung, Sonnenschutz und organisatorische Lösungen weiterhin wichtig bleiben.
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