Die BP® BodyLanguage
Das Reflexmaterial bei unserer Warnschutzkleidung für die Bahn und Verkehrsunternehmen wird nach dem Prinzip der "BP® BodyLanguage" angebracht. Das bedeutet, dass die spezifische Anordnung des retro-reflektierenden Materials die Körpersilhouette des Trägers abbildet.
Bei Dunkelheit wird dadurch eine hohe Rundum-Sichtbarkeit des Trägers, auch von oben, erreicht.
Warnkleidung für Gleisbau/Oberbau
Die Arbeit am Gleis verlangt dir einiges ab. Da muss die Warnschutzleidung nicht nur optimal sitzen und dich in jeder Situation unterstützen, sondern auch bestimmte Funktionen mitbringen, um deine Sicherheit zu gewährleisten. Mit der Schutzkleidung für Bahn- und Verkehrsunternehmen von BP® sind Sie daher immer auf der sicheren Seite.
Optimale Sichtbarkeit gemäß EN ISO 20471
Ganz egal, ob es regnet oder schneit, ob bei Tag oder bei Nacht – auf den Gleisen musst du bei jeder Witterung sichtbar sein. Damit du dich ganz auf deine Arbeit konzentrieren kannst, sorgt die Warnschutz-Bahnbekleidung von BP® für optimale Sichtbarkeit.
BP® steht für Arbeitssicherheit
Nicht nur die hervorragende Sichtbarkeit macht die Schutzausrüstung von BP® zum perfekten Begleiter für Arbeiten an der Gleisinfrastruktur. Je nach Tätigkeit findest du in unserem Sortiment auch Kleidung, die dich gegen andere Gefahrenquellen, beispielsweise Funkenflug beim Oberbauschweißen, schützt. All unsere Kleidungsstücke sind dabei so konzipiert, dass du dich jederzeit auf einen optimalen Sitz verlassen kannst. Damit ist die Schutzfunktion in jeder Situation gewährleistet und du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren: Deine Arbeit.
BP® HI-VIS STRETCH Warnschutzkleidung - natürlich Industriewäsche geeignet!
Häufige Fragen zu Warnschutzkleidung für Bahn & Gleisbau
Welche Warnschutzkleidung ist im Gleisbereich erforderlich?
Welche Warnschutzkleidung erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Entscheidend sind unter anderem Tätigkeit, Körperhaltung, Sichtverhältnisse, Arbeitsort und Umgebungsbedingungen. Für Personen, die im Gleisbereich durch bewegte Schienenfahrzeuge gefährdet werden können, ist geeignete Warnkleidung nach DIN EN ISO 20471 auszuwählen.
Welche Warnschutzklasse brauche ich im Gleisbereich?
Nach DGUV Information 212-016 ist Warnkleidung im Gleisbereich so auszuwählen, dass insgesamt Klasse 2 oder Klasse 3 nach DIN EN ISO 20471 erreicht wird. Welche Klasse erforderlich ist, richtet sich nach der konkreten Gefährdungsbeurteilung.
Ist Warnschutzklasse 3 im Gleisbau vorgeschrieben?
Nicht pauschal für jede Tätigkeit. Die DGUV sieht abhängig von der Gefährdungsbeurteilung Klasse 2 oder 3 vor. Wegen der besseren Erkennbarkeit wird Klasse 3 für Arbeiten am Gleisoberbau und für zahlreiche typische Tätigkeiten im Gleisbereich empfohlen.
Muss Warnschutzkleidung bei Bahn und Gleisbau orange oder gelb sein?
Für den Gleisbereich wird grundsätzlich fluoreszierendes Orange-Rot mit retroreflektierenden Materialien empfohlen. Abweichend davon kann fluoreszierendes Gelb beispielsweise zur Kennzeichnung von Sicherungspersonal eingesetzt werden. Zusätzlich können Infrastrukturbetreiber eigene Vorgaben zur Warnfarbe machen.
Warum wird im Gleisbereich häufig Warnorange getragen?
Für Gleisbaustellen wird grundsätzlich fluoreszierendes Orange-Rot mit retroreflektierenden Streifen empfohlen. Zur besseren Unterscheidung kann Sicherungspersonal fluoreszierendes Gelb tragen. Die konkrete Farbregel kann durch die Sicherungsanweisung oder den jeweiligen Infrastrukturbetreiber vorgegeben werden.
Wann wird gelbe Warnschutzkleidung bei der Bahn getragen?
Fluoreszierendes Gelb kann insbesondere zur Unterscheidung bestimmter Funktionen wie Sicherungspersonal eingesetzt werden. Welche Farbregel gilt, sollte immer anhand der Vorgaben des jeweiligen Infrastrukturbetreibers geprüft werden.
Was regelt DIN EN ISO 20471 bei Warnschutzkleidung?
Die DIN EN ISO 20471 legt Anforderungen an hochsichtbare Warnkleidung fest. Dazu gehören unter anderem Anforderungen an fluoreszierendes Hintergrundmaterial, retroreflektierendes Material sowie deren Flächen und Anordnung. Die Norm unterscheidet unterschiedliche Warnschutzklassen.
Kann Warnschutzklasse 3 durch Hose und Oberteil gemeinsam erreicht werden?
Ja, bei entsprechend zertifizierten Bekleidungssystemen kann die erforderliche Warnschutzklasse durch die Kombination von Ober- und Unterteil erreicht werden. Das kann beispielsweise bei sommerlichen Temperaturen relevant sein. Entscheidend sind immer die Herstellerangaben zur geprüften beziehungsweise zertifizierten Bekleidungskombination.
Welche Warnschutzkleidung eignet sich für den Sommer im Gleisbau?
Bei sommerlichen Temperaturen kann leichte Warnkleidung eingesetzt werden, die einzeln oder in geeigneter Kombination die erforderliche Warnschutzklasse erreicht. Im Gleisbau sind dabei zusätzlich mechanische Gefährdungen und gegebenenfalls UV-Schutz zu berücksichtigen.
Welche Warnschutzkleidung brauche ich bei Regen?
Bei Arbeiten im Regen müssen Warnschutz und Wetterschutz zusammen betrachtet werden. Neben der erforderlichen Sichtbarkeit nach DIN EN ISO 20471 kann geeignete Regenschutzkleidung nach DIN EN ISO 24232 erforderlich sein. Welche Schutzklasse benötigt wird, ergibt sich aus Einsatz und Gefährdungsbeurteilung.
Welche Warnschutzkleidung eignet sich für Winter und Kälte?
Bei niedrigen Temperaturen kann zusätzlich zum Warnschutz ein geeigneter Kälteschutz erforderlich sein. Je nach Einsatz können beispielsweise DIN EN 14058 für Schutz gegen kühle Umgebungen oder DIN EN 342 für Kälteschutz relevant sein. Bei gleichzeitiger Nässe können zusätzliche Anforderungen an den Wetterschutz hinzukommen.
Welche zusätzliche Schutzkleidung kann bei Bahn und Gleisbau erforderlich sein?
Warnschutz allein deckt nicht jede Gefährdung ab. Je nach Tätigkeit können weitere Schutzfunktionen erforderlich sein, zum Beispiel:
- Knieschutz nach DIN EN 14404,
- Schweißerschutz nach DIN EN ISO 11611,
- Hitze- und Flammschutz nach DIN EN ISO 11612,
- Störlichtbogenschutz nach IEC 61482-2,
- elektrostatische Eigenschaften nach DIN EN 1149-5,
- begrenzter Chemikalienschutz nach DIN EN 13034 Typ 6.
Wann brauche ich Multinorm-Warnschutzkleidung bei der Bahn?
Multinorm-Warnschutzkleidung kann erforderlich sein, wenn neben der Sichtbarkeit weitere Gefährdungen bestehen, zum Beispiel durch Schweißarbeiten, Hitze und Flammen, elektrische Störlichtbögen, elektrostatische Aufladung oder bestimmte Chemikalien. Welche Schutzfunktionen notwendig sind, muss aus der Gefährdungsbeurteilung hervorgehen.
Ist Warnschutzkleidung für Bahn und Gleisbau industriewäschegeeignet?
Das hängt vom jeweiligen Kleidungsstück ab. Einige BP® Warnschutzmodelle sind für professionelle industrielle Wasch- und Trocknungsverfahren geeignet und entsprechend ausgewiesen. Die konkrete Eignung sollte immer anhand der Produkt- und Pflegeangaben geprüft werden.
Warum ist Warnschutzklasse 3 bei knienden oder gebückten Tätigkeiten besonders wichtig?
Bei Arbeiten im Knien, in der Hocke oder in gebückter Haltung können Teile der Warnkleidung verdeckt werden. Die DGUV empfiehlt deshalb für solche Tätigkeiten im Gleisbereich Warnkleidung der Klasse 3, um die Erkennbarkeit aus möglichst vielen Richtungen zu verbessern.
Was muss ich beim Tragen von Warnschutzkleidung im Gleisbereich beachten?
Die Warnwirkung darf nicht durch offen getragene, verdeckte oder ungeeignete Bekleidung beeinträchtigt werden. Warnkleidung sollte daher bestimmungsgemäß, geschlossen und entsprechend den Herstellerangaben getragen werden. Auch Verschmutzung, Beschädigung oder Verschleiß können die Sichtbarkeit beeinträchtigen.
Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): DGUV Information 212-016 „Warnkleidung“ , Ausgabe 11/2025, insbesondere die Hinweise zur Auswahl von Warnkleidung bei Bahnen sowie zu Warnschutzklassen und Warnfarben. PDF direkt öffnen .